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KK-Antrag
Ein KK-Antrag (Konnektivitäts-Koordination) muss gestellt werden, wenn Sie mit Ihrer bereits bestehenden Domain zu einem anderen Provider umziehen möchten. Mit diesem Antrag kann eine Domain auch von einem anderen Inhaber (z.B. bei Verkauf) übernommen werden. Wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen, müssen Sie etlichen Stellen (Post, Bank, usw.) Ihre neue Adresse mitteilen. Wenn Sie jedoch mit Ihrer Domain umziehen, müssen Sie nur zwei Stellen informieren: Ihren alten und den neuen Provider. Der neue Provider wird den Versuch einer Domainübernahme starten, die vom alten Provider genehmigt werden muss. Wenn die Übernahme erfolgreich war, liegt die Domain bei Ihrem neuen Provider, und kann von Ihnen dort weiter betrieben werden.
Bei DE-Domains senden Sie die KK-Freigabe an Ihren alten Provider, und beantragen gleichzeitig bei Ihrem neuen Provider
die Übernahme der Domain.
.com, .net, .org Domains:
Prinzipiell läuft die Ab- oder Ummeldung von .com, .net oder .org-Domains ähnlich. Es gibt jedoch
keine zentrale Stelle mehr, die die Vergabe dieser Toplevel-Domains (TLDs) überwacht, das dürfen
spezielle Provider in der ganzen Welt machen. Eine Liste der brechtigten Provider lässt sich bei
der "Internet Verwaltung"
ICANN einsehen.
.de-Domains:
Reagiert Ihr alter Provider innerhalb von 7 Tagen auf unsere Anfrage mit einem ACK (Acknowledged), hat er dem
Antrag stattgegeben und die Domain kann von uns übernommen werden.
ACK (acknowledged) = Akzeptieren des KK / Providerwechsels Sobald der KK-Antrag von Ihrem bisherigen Provider akzeptiert wird, wird der Eintrag in der DeNIC-Datenbank laut Ihrem KK-Antrag geändert, und Sie können sofort über die Domain verfügen. Zu beachten ist, dass die Änderungen in der RIPE-Datenbank teilweise erst mit einer Verzögerung von 3-7 Tagen zu sehen. NACK (not acknowledged) = Ablehnung des KK / Providerwechsels Wenn der bisherige Provider einen KK-Antrag ablehnt, starten wir den KK nach einer Pause von 14 Tagen erneut (was bis zu drei Mal geschehen kann). Wenn der Provider dann nicht auf einen KK-Antrag reagiert, wird ihm eine Nachfrist gesetzt, verstreicht diese ebenfalls ohne Reaktion, wechseln die Domains zu uns. Sonderfall LateACK - Nachträgliches Akzeptieren Der Provider kann nach einem ersten NACK einen LateACK, ein nachträgliches Akzeptieren, aussprechen. Bei Problemen oder Unklarheiten sollten Sie den bisherigen Provider kontaktieren und ihn auf die Möglichkeit des LateACK hinweisen. Beachten Sie, nur wenige Provider kennen sich mit dem Delegationsverfahren der DeNIC gut aus. Wenn Sie mit dem bisherigen Provider die aktuelle Situation genau klären, ihm schriftlich kündigen und Ihn dann auffordern einem KK stattzugeben bzw. dies seinem Domainprovider mitzuteilen, kann das oft Wunder wirken. Oftmals wissen kleinere Provider nicht wie sie sich bei einem KK-Antrag verhalten sollen. |